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    <title>histrionisch &amp;mdash; nachtSonnen</title>
    <link>https://blog.nachtsonnen.studio/tag:histrionisch</link>
    <description>social butterfly </description>
    <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 03:45:37 +0000</pubDate>
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      <title>histrionisch &amp;mdash; nachtSonnen</title>
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      <title>Endlich wieder Therapie</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Eben hatte ich nach Wochen endlich wieder Psychotherapie. Klar habe ich gemerkt, wie mir die Gespräche mit ihr fehlen. Dennoch bin ich überrascht, wie sehr die Termine entlasten.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Ich habe wie ein Wasserfall gequasselt. Sie hat verstanden, warum $Dinge mich belasten. Und statt mich gaslighten, wie gut ich doch alles mache und wie stark ich bin, hatte sie konkrete Vorschläge. Zum Ausprobieren und nicht „das ist gut für Sie, machen Sie das, sonst sind Sie halt nicht compliment!“.&#xA;&#xA;Es gibt eine Sache, die ich nicht mit anderen, auch anderen Unterstützer\*innen nicht teilen mag. Seit meiner Borderline Diagnose habe ich oft Angst zu manipulieren, oder den Eindruck zu vermitteln, ich manipuliere. Ihr konnte ich das sagen. Wir haben in Ruhe darüber gesprochen, auch über meine Angst manipulativ zu sein, oder zu wirken.&#xA;&#xA;Es ist echt krass, wie sehr ich ihr vertraue.&#xA;&#xA;(und ebenso krass, wie wenig ich mir traue! Im laufe der Therapie wollen wir auch darüber sprechen, was Manipulation genau ist, wie ich dysfuntionales Verhalten und funktionales Verhalten unterscheiden kann)&#xA;&#xA;BTW habe ich im Gespräch bemerkt, wie schwer es mir fällt Erwartungen nicht zu entsprechen, die aus Sicht des Gegenübers sinnvoll, für mich erreichbar scheinen. Damit.&#xA;&#xA;#borderline #histrionisch #adhs]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Eben hatte ich nach Wochen endlich wieder Psychotherapie. Klar habe ich gemerkt, wie mir die Gespräche mit ihr fehlen. Dennoch bin ich überrascht, wie sehr die Termine entlasten.</p>



<p>Ich habe wie ein Wasserfall gequasselt. Sie hat verstanden, warum <code>$Dinge</code> mich belasten. Und statt mich gaslighten, wie gut ich doch alles mache und wie stark ich bin, hatte sie konkrete Vorschläge. Zum Ausprobieren und nicht „das ist gut für Sie, machen Sie das, sonst sind Sie halt nicht compliment!“.</p>

<p>Es gibt eine Sache, die ich nicht mit anderen, auch anderen Unterstützer*innen nicht teilen mag. Seit meiner Borderline Diagnose habe ich oft Angst zu manipulieren, oder den Eindruck zu vermitteln, ich manipuliere. Ihr konnte ich das sagen. Wir haben in Ruhe darüber gesprochen, auch über meine Angst manipulativ zu sein, oder zu wirken.</p>

<p><strong>Es ist echt krass, wie sehr ich ihr vertraue.</strong></p>

<p>(und ebenso krass, wie wenig ich mir traue! Im laufe der Therapie wollen wir auch darüber sprechen, was Manipulation genau ist, wie ich dysfuntionales Verhalten und funktionales Verhalten unterscheiden kann)</p>

<p><em>BTW habe ich im Gespräch bemerkt, wie schwer es mir fällt Erwartungen nicht zu entsprechen, die aus Sicht des Gegenübers sinnvoll, für mich erreichbar scheinen. Damit.</em></p>

<p><a href="https://blog.nachtsonnen.studio/tag:borderline" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">borderline</span></a> <a href="https://blog.nachtsonnen.studio/tag:histrionisch" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">histrionisch</span></a> <a href="https://blog.nachtsonnen.studio/tag:adhs" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">adhs</span></a></p>
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      <guid>https://blog.nachtsonnen.studio/endlich-wieder-therapie</guid>
      <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 18:33:51 +0000</pubDate>
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      <title>Ich bin nicht stark</title>
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      <description>&lt;![CDATA[&#xA;Als ehemalige Psych Schwester ist mir schon klar, warum sie es tun. Mich trifft es dennoch immer wieder hart. &#xA;&#xA;Meine Job Coach hat vorhin versucht mir Mut zu machen, mir Hoffnung zu geben. Sie hat aufgezählt, welche Unterstützung ich schon bekomme, wie gut ich in meinem Job bin und wie stark ich bin. Ich habe schon so viel geschafft, ausgehalten und überstanden. &#xA;&#xA;Bei mir kommt an: Ich werde wieder nicht gesehen und meine Grenzen werden nicht akzeptiert.  &#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Ja, mir ist klar, da kickt mein Borderline, meine Wahrnehmung ist verzerrt und die Coach möchte mir eher was Gutes. Auf keinen Fall, will sie mir schaden. Deshalb bin ich nicht gesplittet, war ihr sogar ein wenig dankbar. Sie hat es wirklich gut gemeint. &#xA;&#xA;Aber, aber … ich bin so gar nicht stark. Ich mit meinen drei Stunden Arbeit (Wiedereingliederung bis Februar mit langsamer Erhöhung der Stundenzahl) völlig überfordert. Sie hat Recht, Beratungsgespräche machen mir Spaß, ich kann gut mit Klienties und ich denke ich für die hilfreich. &#xA;&#xA;Den Rest, Projektleitung und anderes Organisatorisches, bekomme ich jedoch kaum hin. Und, was ich schaffe, braucht ewig, ist nicht ausreichend. Es kostet mich enorm viel Kraft. &#xA;&#xA;Seit der Traumatherapie in Tiefenbrunn spüre ich mich mehr. Ich kann Warnzeichen nicht mehr wegdrücken. Ich habe auch gelernt, was dieses Wegdrücken über die Jahre mit mir angerichtet hat. Ich will meine Bedürfnisse, Schwächen und Gefühle auch gar nicht mehr verstecken. &#xA;&#xA;Wenn ich schildere, wie schwer es mir fällt aufzustehen, mich fertig zu machen und die Wohnung zu verlassen, möchte ich gesehen werden. Ich möchte das mir zugestanden wird, dass ich broken bin. Es tut weh, wenn nicht verstanden wird, dass ich den Haushalt nicht schaffe, nicht einkaufen gehen kann und kaum noch soziale Kontakte halten kann. &#xA;&#xA;Ich kann es nicht mehr aushalten. So wichtig mir die Arbeit in der Beratungsstelle ist, ich möchte ein Leben haben. &#xA;&#xA;Ich bin mittlerweile so durch, dass ich nicht nur überlege wieder Rente zu beantragen, sondern ob ich mich bei einer Tagesstätte anmelde. Ich kann einfach nicht mehr. &#xA;&#xA;#borderline #histrionisch #ptbs #adhs]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Als ehemalige Psych Schwester ist mir schon klar, warum sie es tun. Mich trifft es dennoch immer wieder hart.</p>

<p>Meine Job Coach hat vorhin versucht mir Mut zu machen, mir Hoffnung zu geben. Sie hat aufgezählt, welche Unterstützung ich schon bekomme, wie gut ich in meinem Job bin und wie stark ich bin. Ich habe schon so viel geschafft, ausgehalten und überstanden.</p>

<p>Bei mir kommt an: Ich werde wieder nicht gesehen und meine Grenzen werden nicht akzeptiert.</p>



<p>Ja, mir ist klar, da kickt mein Borderline, meine Wahrnehmung ist verzerrt und die Coach möchte mir eher was Gutes. Auf keinen Fall, will sie mir schaden. Deshalb bin ich nicht gesplittet, war ihr sogar ein wenig dankbar. Sie hat es wirklich gut gemeint.</p>

<p>Aber, aber … ich bin so gar nicht stark. Ich mit meinen drei Stunden Arbeit (Wiedereingliederung bis Februar mit langsamer Erhöhung der Stundenzahl) völlig überfordert. Sie hat Recht, Beratungsgespräche machen mir Spaß, ich kann gut mit Klienties und ich denke ich für die hilfreich.</p>

<p>Den Rest, Projektleitung und anderes Organisatorisches, bekomme ich jedoch kaum hin. Und, was ich schaffe, braucht ewig, ist nicht ausreichend. Es kostet mich enorm viel Kraft.</p>

<p>Seit der Traumatherapie in Tiefenbrunn spüre ich mich mehr. Ich kann Warnzeichen nicht mehr wegdrücken. Ich habe auch gelernt, was dieses Wegdrücken über die Jahre mit mir angerichtet hat. Ich will meine Bedürfnisse, Schwächen und Gefühle auch gar nicht mehr verstecken.</p>

<p>Wenn ich schildere, wie schwer es mir fällt aufzustehen, mich fertig zu machen und die Wohnung zu verlassen, möchte ich gesehen werden. Ich möchte das mir zugestanden wird, dass ich broken bin. Es tut weh, wenn nicht verstanden wird, dass ich den Haushalt nicht schaffe, nicht einkaufen gehen kann und kaum noch soziale Kontakte halten kann.</p>

<p>Ich kann es nicht mehr aushalten. So wichtig mir die Arbeit in der Beratungsstelle ist, ich möchte ein Leben haben.</p>

<p>Ich bin mittlerweile so durch, dass ich nicht nur überlege wieder Rente zu beantragen, sondern ob ich mich bei einer Tagesstätte anmelde. Ich kann einfach nicht mehr.</p>

<p><a href="https://blog.nachtsonnen.studio/tag:borderline" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">borderline</span></a> <a href="https://blog.nachtsonnen.studio/tag:histrionisch" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">histrionisch</span></a> <a href="https://blog.nachtsonnen.studio/tag:ptbs" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">ptbs</span></a> <a href="https://blog.nachtsonnen.studio/tag:adhs" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">adhs</span></a></p>
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      <guid>https://blog.nachtsonnen.studio/ich-bin-nicht-stark</guid>
      <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 20:09:00 +0000</pubDate>
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      <title>Gestört</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Heute war ich schon so weit, loszugehen. Ich hatte mir ein kleines Frühstück gemacht, war frisch geduscht und angezogen. Auf den gemeinsamen Abend zum #tdor in der Beratungsstelle hatte ich mich richtig gefreut.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Und dann: peng. Ohne ersichtlichen Grund flossen plötzlich Tränen. Ich habe heftig geweint, und meine Gedanken wurden richtig dunkel.&#xA;&#xA;Zuerst wollte ich trotzdem los. Ich war doch jetzt schon zwei Tage zu Hause gewesen. Zusammenreißen! Schon wieder scheitern ist keine Option.&#xA;&#xA;Aber es ging nicht. Es ging gar nichts mehr.&#xA;&#xA;Langsam wurde ich ruhiger, konnte wieder denken und fühlen. Ich konnte die Erschöpfung wahrnehmen. Mein Mitgefühl mit mir selbst kam vorsichtig zurück.&#xA;&#xA;Termine absagen und nicht zu dem Treffen gehen ist ätzend. Aber meine Gesundheit, ich selbst, bin mir wichtiger.&#xA;&#xA;Das habe ich zum Glück in Tiefenbrunn gelernt: Emotionen dürfen sein. Ich kann achtsam und liebevoll mit mir umgehen und sollte jeden ersten Impuls prüfen.&#xA;&#xA;Da sehe ich meine Störungen so deutlich wie selten: Vor der Traumatherapie hätte ich sicher dem Impuls „Du musst jetzt arbeiten gehen, koste es, was es wolle“ nachgegeben. Ich hätte nicht in mich reingespürt, nicht überlegt, welche Folgen es hat, über meine Grenzen zu gehen.&#xA;&#xA;Komplette Zusammenbrüche hatte ich mehr als einmal.&#xA;&#xA;#borderline #histrionisch #adhs]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich schon so weit, loszugehen. Ich hatte mir ein kleines Frühstück gemacht, war frisch geduscht und angezogen. Auf den gemeinsamen Abend zum <a href="https://blog.nachtsonnen.studio/tag:tdor" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">tdor</span></a> in der Beratungsstelle hatte ich mich richtig gefreut.</p>



<p>Und dann: peng. Ohne ersichtlichen Grund flossen plötzlich Tränen. Ich habe heftig geweint, und meine Gedanken wurden richtig dunkel.</p>

<p>Zuerst wollte ich trotzdem los. Ich war doch jetzt schon zwei Tage zu Hause gewesen. Zusammenreißen! Schon wieder scheitern ist keine Option.</p>

<p>Aber es ging nicht. Es ging gar nichts mehr.</p>

<p>Langsam wurde ich ruhiger, konnte wieder denken und fühlen. Ich konnte die Erschöpfung wahrnehmen. Mein Mitgefühl mit mir selbst kam vorsichtig zurück.</p>

<p>Termine absagen und nicht zu dem Treffen gehen ist ätzend. Aber meine Gesundheit, ich selbst, bin mir wichtiger.</p>

<p>Das habe ich zum Glück in Tiefenbrunn gelernt: Emotionen dürfen sein. Ich kann achtsam und liebevoll mit mir umgehen und sollte jeden ersten Impuls prüfen.</p>

<p>Da sehe ich meine Störungen so deutlich wie selten: Vor der Traumatherapie hätte ich sicher dem Impuls „Du musst jetzt arbeiten gehen, koste es, was es wolle“ nachgegeben. Ich hätte nicht in mich reingespürt, nicht überlegt, welche Folgen es hat, über meine Grenzen zu gehen.</p>

<p>Komplette Zusammenbrüche hatte ich mehr als einmal.</p>

<p><a href="https://blog.nachtsonnen.studio/tag:borderline" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">borderline</span></a> <a href="https://blog.nachtsonnen.studio/tag:histrionisch" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">histrionisch</span></a> <a href="https://blog.nachtsonnen.studio/tag:adhs" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">adhs</span></a></p>
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      <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 19:07:07 +0000</pubDate>
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